Was ist minimalinvasive Chirurgie?
Unter minimalinvasiver Chirurgie – oft auch Schlüssellochchirurgie oder Laparoskopie genannt – versteht man Operationen mit kleinsten Hautschnitten. Über diese Zugänge werden eine Kamera und feine Instrumente eingeführt; der Operateur verfolgt den Eingriff auf einem Monitor.
Im Vergleich zu offenen Operationen führt das in der Regel zu einer schnelleren Genesung, weniger Wundschmerz und einem besseren kosmetischen Ergebnis. Durch unseren modern ausgestatteten OP-Saal und die langjährige klinische Erfahrung von Oleg Anissimov und seinem Team können wir diese Techniken auch ambulant anbieten.
Hernien: Leistenbruch und Bauchwandbrüche
Bei einem Bruch (Hernie) treten Gewebe oder Eingeweide durch eine Lücke in der Bauchwand nach außen. Typisch ist eine Schwellung, die beim Pressen, Husten oder Stehen deutlicher wird. Wir versorgen Leistenhernien und alle anderen Formen des Bauchwandbruchs.
Leistenbruch (Leistenhernie)
Der häufigste Bruch. Er zeigt sich als Vorwölbung in der Leiste und kann ziehende Schmerzen verursachen. Je nach Befund operieren wir offen oder minimalinvasiv. Plötzliche starke Schmerzen und eine nicht mehr zurückschiebbare, harte Schwellung sind ein Notfall – dann bitte sofort ärztliche Hilfe suchen.
Nabelbruch und Narbenbruch (Umbilikalhernie, Narbenhernie)
Brüche können auch am Nabel oder im Bereich alter Operationsnarben entstehen. Welches Verfahren sinnvoll ist, hängt von Größe und Lage des Bruchs ab.
Weitere laparoskopische Eingriffe
Diagnostische Laparoskopie (Bauchspiegelung)
Mit einer Bauchspiegelung lassen sich Erkrankungen im Bauchraum direkt erkennen, wenn Ultraschall und andere Untersuchungen keine eindeutige Ursache für Beschwerden finden.
Lösen von Verwachsungen (Adhäsiolyse)
Verwachsungen im Bauchraum, etwa nach früheren Operationen oder Entzündungen, können Schmerzen verursachen. Sie lassen sich häufig minimalinvasiv lösen.