Was bedeutet ambulante Operation?
Bei einer ambulanten Operation kommen Sie am OP-Tag in die Praxis, werden operiert, erholen sich eine kurze Zeit im Aufwachraum und gehen anschließend in Begleitung nach Hause. Eine Übernachtung im Krankenhaus entfällt.
Viele Patientinnen und Patienten schätzen es, sich in ihrer vertrauten Umgebung zu erholen. Ob ein Eingriff ambulant möglich ist, hängt von der Art der Operation und von Ihrer gesundheitlichen Situation ab – das klären wir vorab gemeinsam.
Ablauf: von der Untersuchung bis zur Nachsorge
Zeigt die Untersuchung, dass eine Operation notwendig ist, bespricht Oleg Anissimov mit Ihnen ausführlich und persönlich den Ablauf, die Besonderheiten und die Risiken des Eingriffs. Dazu gehört auch die Frage, ob unter örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose operiert wird.
Eventuell erforderliche Voruntersuchungen, etwa durch den Hautarzt, klären im Vorfeld, ob Risiken gegen eine ambulante Operation sprechen. Für den OP-Tag erhalten Sie genaue Anweisungen, was Sie vor und nach dem Eingriff beachten sollten.
Nach der Operation bleiben Sie bei uns, bis Sie sich ausreichend erholt haben. Die Wundkontrollen und die weitere Nachbehandlung übernehmen wir ebenfalls in der Praxis.
Welche Eingriffe wir ambulant durchführen
Ambulant operieren wir einen Großteil unseres Spektrums, unter anderem:
- Leistenbruch und andere Bauchwandbrüche
- Diagnostische Laparoskopie (Bauchspiegelung)
- Hämorrhoiden, Analfissur, Analfistel und Steißbeinfistel
- Karpaltunnelsyndrom, Ganglion (Überbein) und Schleimbeutel
- Hauttumoren, verdächtige Leberflecke, Lipome und Atherome
- Eingewachsene Zehennägel, Warzen und Abszesse
Ausstattung für sicheres ambulantes Operieren
Unsere Praxis verfügt über zwei OP-Räume mit aktueller Klimatechnik, einen separaten Aufwachraum und eine eigene Sterilisationsabteilung. Ultraschall und digitales Röntgen stehen für die Diagnostik direkt vor Ort zur Verfügung.